Hilfe bei Traumatisierung
Traumaspezifische Beratung in unserer Fachstelle Trauma richtet sich an Kinder und Jugendliche, die
- unter traumatisierenden Lebensbedingungen aufwachsen (Vernachlässigung, Misshandlung, Bindungstraumata),
- sich in Inobhutnahme aufgrund von Lebensbedingungen in der der Herkunftsfamilie befinden (Pflegekinder, Kinder und Jugendliche in stationärer Jugendhilfe),
- besonderen Belastungen ausgesetzt sind oder waren (wie Klinikaufenthalte, Trennung von den Eltern, Mobbing),
- mit einem psychisch kranken, alkohol- oder drogenabhängigen Elternteil aufgewachsen sind,
- Flucht, Krieg und Verfolgung erlebten,
- ein Monotrauma erlebt haben (einmaliges Ereignis wie Unfall, Einbruch, Tod eines Angehörigen).
Abhängig vom Alter kann der Schwerpunkt der Beratung bei dem jungen Menschen oder aber bei den Eltern beziehungsweise den Sorgeberechtigen liegen.
Die traumaspezifische Beratung steht kurzfristig zur Verfügung und kann auch als Krisenintervention nach einem akuten Ereignis angefragt werden. Die genaue Hilfeplanung erfolgt nach einem Antrag auf Hilfe zur Erziehung mit dem zuständigen Jugendamt. Die Antragstellung kann auf Wunsch durch die Fachstelle begleitet werden.
Fachkräfte, die mit schwerstbelasteten Kindern und Jugendlichen arbeiten, erhalten fachliche Unterstützung in Form von:
- Fachberatung im institutionellen Handlungsfeld
- Supervision im Einzelfall
- Fortbildungsangeboten zu Traumata und Traumafolgen
- Vermittlung interkultureller Sichtweisen und Methodik
Ihre Ansprechpersonen
Hannah Gogol
Fachstelle Trauma / Spezialisierte Beratung
Telefon: 0234 9133-391E-Mail: fachstelle-trauma@diakonie-ruhr.de
Maike Terfehr
Fachstelle Trauma / Spezialisierte Beratung
Telefon: 0234 9133-391E-Mail: fachstelle-trauma@diakonie-ruhr.de