Das Organisationsteam (v.l.) Anke Naumtschuk (AWO Ruhr-Mitte), Vera Pallenberg (Diakonie Ruhr), Anette Gröne-Botta (Caritas Ruhr-Mitte) und Valeri Propp (DRK Bochum) möchte mit dem Aktionstag auf die vielfältigen Möglichkeiten der Tagespflege aufmerksam machen.

11.09.2026

Tag der Tagespflege zeigt bereichernde Möglichkeiten

Bochumer Wohlfahrtsverbände machen mit Aktion auf dem Husemannplatz auf das Pflege-, Entlastungs- und Unterstützungsangebot aufmerksam

Mit einem Aktionstag auf dem Husemannplatz haben Bochumer Wohlfahrtsverbände, die selbst Tagespflegen im Stadtgebiet betreiben, gemeinsam auf die vielfältigen Möglichkeiten dieses Pflege-, Entlastungs- und Unterstützungsangebots aufmerksam gemacht. Diakonie Ruhr, AWO Ruhr-Mitte, Caritas Ruhr-Mitte und DRK Bochum bauten eine begehbare Einrichtung mitten in der Fußgängerzone auf.

Unter dem weißen Zeltdach konnten Interessierte in gemütlichen Ruhesesseln Platz nehmen. Mensch ärgere dich nicht, Jakkolo und diverse Brett- und Kartenspiele standen zum Ausprobieren bereit. Vor der Tür animierten Wurfkörbe und ein großes Vier-gewinnt-Spiel zum Mitmachen. Zwei Rikschas standen für Rundfahrten bereit, die gerne genutzt wurden. „Wir möchten trägerübergreifend zeigen, wie abwechslungsreich und vielfältig die Unterhaltungs-, Betreuungs- und Beschäftigungsangebote in unseren Tagespflegen sind“, erklärte das Organisationsteam der beteiligten Wohlfahrtsverbände. „Damit tragen Tagespflegen auch dazu bei, Menschen vor Einsamkeit und Isolation zu schützen.“

Zahlreiche Menschen unterschiedlichen Alters nutzten gerne die Gelegenheit, sich unverbindlich über das Angebot zu informieren. Kompetente Ansprechpersonen aller beteiligten Träger standen für individuelle Beratungen bereit und führten zahlreiche Gespräche.

Tagespflege bietet eine bereichernde Möglichkeit, den Tag aktiv und abwechslungsreich zu gestalten. Im Mittelpunkt stehen nicht nur pflegerische Unterstützung, sondern auch soziale Kontakte, gemeinsame Aktivitäten und das Erleben eines abwechslungsreichen Tagesablaufs. Dies trägt wesentlich zur Erhaltung der Selbständigkeit bei, verbessert die Lebensqualität von Pflegebedürftigen und entlastet gleichzeitig pflegende Angehörige. Bei anerkanntem Pflegegrad übernimmt die Pflegekasse meist den Großteil der Kosten, während das volle Pflegegeld oder Pflegesachleistungen weiterhin gewährt werden.