02.04.2026

Ostergruß 2026

Liebe Mitarbeitende, Freundinnen und Freunde der Diakonie Ruhr, der Inneren Mission, der Stiftung Overdyck und des Evangelischen Betreuungsvereines,

„weg vom Fenster – noch lange nicht!“ Vielleicht erinnern Sie sich noch an diesen Werbespruch für die Angebote des Bereichs Leben und Wohnen im Alter der Diakonie Ruhr. Das war aber nicht nur Werbung, sondern auch ein Wink mit dem Zaunpfahl gegen das Klischee, dass mit dem Älterwerden alles angeblich vorbei ist.

Eigentlich war das generell der Wink mit dem noch viel dickeren Zaunpfahl gegen all die Klischees, die so durch die Welt wabern. Da ist zum Beispiel das, wie der Alltag in einem Pflegeheim angeblich aussieht, nur eines von unendlich vielen. Klischees sortieren Menschen in kleine Kästchen - und da kommen sie auch nicht mehr raus.

Vor uns liegt der höchste christliche Feiertag, das Osterfest. An diesem Tag wird es endgültig deutlich, dass der christliche Glaube alle Klischees beiseite schiebt, durchbricht. Denn da verlässt auch einer wortwörtlich das Kästchen, was andere für ihn vorgesehen haben, indem sie ihn am Karfreitag umbrachten. Die Auferweckung Jesu von den Toten an Ostern, das ist das ultimative Ende aller Klischees. Das ist die Tradition unserer diakonischen Arbeit. Keine blutleere Tradition, sondern eine lebendige, denn Sie lassen das in all Ihren Arbeitsfeldern jeden Tag Menschen spüren: Hier wirst du nicht in ein Kästchen sortiert, hier wirst du nicht durch die Brille eines Klischees gesehen. Dafür, dass Menschen das in der Diakonie-Ruhr-Familie durch Ihre Arbeit erleben dürfen, danken wir Ihnen ganz herzlich.

Wir wünschen Ihnen und den Menschen, die Ihnen am Herzen liegen, ein gesegnetes, hoffnungsvolles Osterfest.

Vorstand und Geschäftsführung der Diakonie Ruhr, der Inneren Mission, der Stiftung Overdyck und des Evangelischen Betreuungsvereines