12.05.2026

Große Feuerwehrübung in der Residenz Heeren-Werve

Rund 50 Einsatzkräfte proben Abläufe für den Notfall in Pflegeeinrichtungen

Was tun, wenn's brennt? Die möglichst realistische Bekämpfung eines angenommenen Brandes und die Evakuierung eines Pflegeheimes wurden in einer großen Feuerwehrübung in der Residenz Heeren-Werve geprobt. Um für den Ernstfall zu üben hatten rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr in der Diakonie-Einrichtung den Probealarm ausgelöst. Beteiligt waren haupt- und ehrenamtliche Brandbekämpfer, die Rolle der zu evakuierenden Personen übernahmen Mitglieder der Jungfeuerwehr.

Die Übung diente dazu, Einsatzabläufe in einer Pflegeeinrichtung zu trainieren, die Zusammenarbeit aller Beteiligten zu stärken und Handlungsabläufe weiter zu optimieren. Gerade in einem Seniorenheim ist ein reibungsloser und koordinierter Einsatz von besonderer Bedeutung, da viele Bewohnerinnen und Bewohner in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Die Übung unter schwerem Atemschutz und in voller Feuerwehrschutzausrüstung dauerte 90 Minuten, es folgten eine Nachbesprechung des Einsatzes sowie ein gemeinsamer Grillabend im Innenhof der Diakonie-Einrichtung. Dabei bedanke sich das Team der Residenz Heeren-Werve für den persönlichen und engagierten Einsatz aller Beteiligten. Einrichtungsleiter Frank Gehling, dessen Team und genauso alle Bewohnerinnen und Bewohner die spektakuläre Übung bestens überstanden haben, fasste zusammen: "Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass Menschen ihre Freizeit opfern, um im Ernstfall für uns da zu sein. Dafür sagen wir danke!"

Die Residenz Heeren-Werve der Diakonie verfügt über 60 vollstationäre Plätze und eine Kurzzeitpflege mit 12 Plätzen.